Kurzwelle wieder im Trend ?
Das ist eine spannende Beobachtung! Tatsächlich hat sich die Welt des „Knöpfchendrehens“ massiv gewandelt, aber sie ist keineswegs ausgestorben. Während die Generation 40+ oft aus einer Zeit kommt, in der Kurzwelle die einzige Brücke zur weiten Welt war (Stichwort: Deutsche Welle oder Radio Luxemburg), finden heute durchaus auch junge Leute (Gen Z und jünger) ihren Weg zum Äther – allerdings oft aus anderen Beweggründen. Hier ist ein Überblick, wie die Jugend von heute das "analoge" Hobby interpretiert: 1. Retro-Charme und „Digital Detox“ Für viele Teenager und Twenties ist das Analoge gerade deshalb reizvoll, weil es kein Algorithmus ist. Haptik: In einer Welt aus Touchscreens ist das Drehen an echten Reglern und das Knistern der Frequenzen ein fast schon meditatives Erlebnis. Zufall: Während Spotify genau weiß, was man hören will, ist Kurzwelle eine Wundertüte. Man fängt Signale aus China, Rumänien oder von Piratensendern ein, ohne zu wissen, was als Nächstes kommt. 2...